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Echter Buchweizen

(Fagopyrum esculentum)

VII — X Home Äcker, selten Ruderalflächen
15 — 60 cm Nutzpflanze NE
Fagopyrum esculentum
Synonym: Polygonum fagopyrum, Heiden. Therophyt, coll-sm. Die 5 Perigonblätter sind weiß bis hell-purpurrosa. Die Laubblattspreite ist etwas länger als breit, pfeilförmig und am Grund tief herzförmig. Die Frucht ist dreikantig. Der Stängel ist zuletzt purpurn (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Fagopyrum esculentum
 
 
Fagopyrum esculentum
Aufnahmen: 16.07.2016 Pucking
 
rosa Blüten
Rosa Blüten und eine reifende Frucht (mit purpurnen Kanten). Aufnahme: 24.09.2024 Puckinger Leiten
 
Ruderalfläche
Auf einer Ruderalfläche mit anderen Acker-Beikräutern. Aufnahme: 11.06.2020 Pucking

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1876

"460. P. Fagopyrum. L. sp. (Fagopyrum vulgare Gärtn. F. esculentum Mönch. Buchweizen, Haidekorn, Blende.)
Wurzel spindelig, jährig. Stengel aufrecht, 1,5' hoch, stielrund, schwach gerieft, oberwärts ästig, durchaus kahl wie die ganze Pflanze, oder an den Gelenken etwas behaart, purpurroth überlaufen. Blätter aus herzpfeilförmiger Basis rundlich-3eckig, zugespitzt, ganzrandig, freudiggrün, die unteren gestielt, die obersten sitzend. Tuten sehr kurz, oft gespalten, locker. Blüthen 8männig, in kurzen, zusammengesetzten Trauben am Ende des Stengels und der Aeste, am Gipfel der Pflanze doldentraubig oder gabelrispig zusammengestellt. Perigone weiss oder rosenfarben. An der Basis jedes Staubgefässes eine gelbe Honigdrüse. Frucht über das Perigon hinaus ragend, 3seitig, mit scharfen, ungeflügelten Kanten und eiförmig-3eckigen Seiten, schwarzbraun. Die Samen enthalten nahrhaftes Mehl, aus welchem Grütze und der bekannte Haidenbrei bereitet werden, die honigführenden Blüthen geben reichliches Bienenfutter.
Juli — Aug.


Stammt aus dem Oriente und wird hier und da besonders über Donau- und Traunalluvium im Grossen gebaut, auf sandigen Aeckern der Lustenau bei Linz, auf der Welserhaide u. s. Die Kultur dieser Pflanze nimmt aber mit allmähligem Verschwinden des ursprünglichen Haidebodens durch rationellen Fruchtbau immer mehr ab, und sie kömmt in solchen Gegenden vereinzelt verwildert vor.
"

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, II. Band (Seite 389), Linz 1876, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 22.01.2026

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